Preise beim Amateurtheaterfestival Amarena

Sieben Sieger

1. Oktober 2018. Zum Abschluss des diesjährigen Amarena-Festivals des Bunds deutscher Amateurtheater (BDAT) vom 27. bis 29. September in Leipzig erhielten einer Pressemitteilung des BDAT zufolge folgende Produktionen mit je 2000 Euro dotierte Preise:

In der Kate­go­rie Schau­spiel gewann "die bühne – das Thea­ter der TU Dres­den" mit ihrer Pro­duk­ti­on "Burning Walls and Urgent Calls".

Amarena Burning 560 uSzenenfoto aus "Burning Walls and Urgent Calls" © mim schneider

"Die Schot­te" aus Erfurt erhielt für ihre Inszenierung von Wolfgang Herrndorfs "Tschick" die Aus­zeich­nung in der Kate­go­rie Kinder- und/oder Jugend­thea­ter. Das Senio­ren­thea­ter in der Alt­stadt (SeTA) aus Düs­sel­dorf gewann mit seiner "Peer Gynt"-Inszenierung in der Kategorie Seniorentheater, das Stationendrama "Odys­see des Lebens" vom Deut­schor­dens­mu­se­um Bad Mer­gen­t­heim in der Kate­go­rie "Offe­ne Thea­ter­for­men".

Aus­ge­zeich­net in der Kate­go­rie "Gesamt­wir­ken eines Ama­teur­thea­ters" wurde der Theater-Club Kat­ten­dorf, Schleswig-Holstein. "Mit rund 850 Ein­woh­nern ist es wohl der klein­s­te Ort Deutsch­lands mit einem eige­nen Thea­ter", heißt es in der Pressemitteilung des BDAT. Acht Thea­ter­grup­pen spie­lten aktu­ell "gene­ra­tio­nen­über­grei­fend unter einem Dach".

Den mit 2.000 Euro dotier­ten Son­der­preis für Demo­kra­ti­e­thea­ter "Nah dran!" teilen sich in diesem Jahr das Pic­co­lo Thea­ter Cott­bus mit der Insze­nie­rung "KRG." und stell­werk wei­mar mit "Wil­helm Tell – Ver­su­che".

Der Preisjury gehörten an die Dramaturgin Dagmar Schmidt (Vorsitz), der Theaterwissenschaftler und wissenschaftliche Geschäftsführer des Centre of Competence for Theatre (CCT) an der Universität Leipzig Micha Braun, der Vizepräsident des BDAT Frank Grünert, der BDAT-Bildungsreferent Dominik Eichhorn, die Theaterpädagogin Anna Hertz, der künstlerische Leiter des Landesverbands Amateurtheater Sachsen Ulrich Schwarz, Annelie Lettermann vom Verband Hamburger Amateurtheater sowie, ohne Stimmberechtigung, Isa Kathrin Edelhoff, Mitarbeiterin im Bundeskulturministerium.

(BDAT / sd)

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